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On-premises vs Cloud: Welche IT-Lösung passt perfekt zu Ihrem Unternehmen?

Sicherheit, Kosten, Skalierbarkeit: die wichtigsten Unterschiede für Ihre digitale Infrastruktur

On-premises vs Cloud: Welche IT-Lösung passt perfekt zu Ihrem Unternehmen?
8:24

 

Die ideale IT-Infrastruktur ist wie ein guter Sicherheitsschuh für Unternehmen, der einfach immer passt. Die Frage ist: Setzt man auf On-premises in den eigenen Räumlichkeiten? Oder doch auf die Cloud? On-premises etwa glänzt mit geringeren Latenzen und vollständiger Kontrolle über die Hardware, während die Cloud mit Skalierbarkeit und Flexibilität brilliert. Doch welche Lösung ist wirklich die beste Wahl? Schließlich betreffen die Unterschiede „On-premises vs Cloud“ (On-prem vs Cloud) sowohl die Technik also auch Kosten, Sicherheit und Wartungsaufwand. Jede Option hat ihre Vor- und Nachteile. Dieser Blogartikel hilft Ihnen, die wichtigsten Überlegungen zu verstehen, um die passende IT-Strategie für Ihr Unternehmen zu finden.

Definition: Was ist On-premises?

Es ist wichtig, die Frage „Was heißt On-premises“ zu beantworten und eine gleichzeitige Abgrenzung zur Cloud vorzunehmen, um die zentralen Unterschiede zweier IT-Betriebsmodelle zu verstehen. On-premises (auch „on prem“ genannt) bezeichnet ein IT-Betriebsmodell, bei dem Unternehmen ihre Server, Netzwerke und Software in eigenen Rechenzentren oder Büroräumen betreiben. Im Gegensatz zur Cloud, wo IT-Ressourcen extern von Anbietern bereitgestellt werden, liegt die volle Kontrolle über Hardware, Software und Daten bei der Firma selbst.

Vorteile von On-premises-Lösungen

  • Maximale Kontrolle & Sicherheit: Alle Daten bleiben im Unternehmen, was besonders für sensible oder regulierte Branchen wichtig ist.
  • Individuelle Anpassung: Infrastruktur und Software lassen sich genau auf die Unternehmensanforderungen zuschneiden.
  • Unabhängigkeit von Cloud-Anbietern: Keine Abhängigkeit von externen Dienstleistern oder monatlichen Abogebühren.

Nachteile von On-premises-Lösungen

  • Hohe Anfangskosten: Anschaffung und Wartung eigener Server sind teuer.
  • Aufwendige Wartung: IT-Teams müssen selbst für Updates, Sicherheit und Skalierung sorgen.
  • Geringere Flexibilität: Skalierung und globaler Zugriff sind oft schwieriger als in der Cloud.

Das On-premises-Modell wird oft mit der Private Cloud verglichen, weil beide Lösungen unternehmensintern betrieben werden. Der Unterschied: Eine Private Cloud bietet Cloud-typische Skalierbarkeit und Virtualisierung, während On-premises meist klassische Server-Infrastrukturen nutzt.

Definition: Was ist Cloud Computing?

Cloud Computing steht für die Bereitstellung von IT-Ressourcen wie Rechenleistung, Speicherplatz und Anwendungen über das Internet. Unternehmen müssen diese Ressourcen nicht mehr selbst vorhalten, sondern können sie bedarfsgerecht mieten und nutzen. Dabei gibt es verschiedene Servicemodelle:

  • IaaS (Infrastructure as a Service): Virtuelle Maschinen, Netzwerke und Speicher werden bereitgestellt. Nutzer verwalten Betriebssysteme und Anwendungen selbst.
  • PaaS (Platform as a Service): Entwickler erhalten eine Plattform mit Middleware, Datenbanken und Entwicklungswerkzeugen, um Anwendungen zu erstellen.
  • SaaS (Software as a Service): Vollständige Anwendungen, wie E-Mail-Dienste oder CRM-Systeme, werden über das Internet genutzt.

Welche Cloud-Modelle gibt es?

  • Private Cloud: Wird exklusiv von einem Unternehmen genutzt und bietet hohe Sicherheit und Kontrolle.
  • Public Cloud: Wird von mehreren Unternehmen gemeinsam genutzt. Anbieter wie AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud stellen Ressourcen bereit.
  • Hybrid Cloud: Kombination aus Private und Public Cloud. Kritische Anwendungen verbleiben in der Private Cloud, während weniger sensible Daten in der Public Cloud verarbeitet werden.

Vorteile und Nachteile beim Cloud Computing

Cloud Computing bietet viele Vorteile, insbesondere für Unternehmen, die Agilität und Skalierbarkeit benötigen. Dennoch sollte die Wahl zwischen Cloud und On-Premises gut abgewogen werden. Die wichtigsten Vorteile und Nachteile beim Cloud Computing sind:

Vorteile von Cloud-Lösungen

  • Kosteneinsparungen: Keine hohen Investitionen in Hardware und Wartung.
  • Skalierbarkeit: Ressourcen können flexibel angepasst werden.
  • Ortsunabhängigkeit: Zugriff auf Daten und Anwendungen von überall.
  • Automatische Updates: Software und Sicherheitspatches werden vom Anbieter verwaltet.

Nachteile von Cloud-Lösungen

  • Datenschutz und Sicherheit: Sensible Daten liegen in der Cloud, wodurch Sicherheitsrichtlinien beachtet werden müssen.
  • Abhängigkeit vom Anbieter: Lock-in-Effekte können Migration erschweren.
  • Internetabhängigkeit: Cloud-Dienste sind nur mit stabiler Internetverbindung nutzbar.

Kabel an einem Server, der symbolische für ein Rechenzentrum auf dem eigenen Firmengelände steht.

On-premises vs Cloud – ein direkter Vergleich

Aspekt

On-premises

Cloud

Kosten

Hohe Anfangsinvestitionen in Hardware und Infrastruktur; langfristig oft teuer durch Wartung und Betrieb

Keine oder geringe Anfangsinvestitionen, nutzungsbasierte Abrechnung senkt laufende Kosten

Sicherheit

Volle Kontrolle über Sicherheitsmaßnahmen, erfordert jedoch hohe Investitionen und Know-how

Sicherheitskonzepte des Anbieters, Daten in externen Rechenzentren, Compliance- und Datenschutzrichtlinien beachten

Skalierbarkeit

Begrenzte Skalierung, erfordert Hardware-Aufrüstung

Hohe Flexibilität, Ressourcen können nach Bedarf erweitert oder reduziert werden

Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit

Abhängig von eigener Infrastruktur, erfordert redundante Systeme für hohe Verfügbarkeit

Hohe Verfügbarkeit durch verteilte Rechenzentren und automatische Failover-Mechanismen

Wartung und Support

Interne IT-Abteilung notwendig, regelmäßige Wartung und Updates erforderlich

Wartung, Updates und Support erfolgen durch den Cloud-Anbieter

Hybridlösungen: das Beste aus beiden Welten?

Eine Hybridlösung kombiniert On-Premises- und Cloud-Infrastrukturen. Unternehmen behalten geschäftskritische oder sensible Daten On-Premises oder in einer Private Cloud, während sie für flexible Workloads die Public Cloud nutzen.

Wann ist eine Hybridlösung sinnvoll?

  • Wenn Datenschutz oder regulatorische Vorgaben eine lokale Speicherung erfordern.
  • Wenn bestehende On-premises-Infrastruktur noch genutzt werden soll.
  • Wenn schwankende Workloads von der Skalierbarkeit der Cloud profitieren können.
  • Wenn Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery wichtig sind.

Vorteile und Nachteile einer Hybridlösung (Cloud – On-premises)

Vorteile

Nachteile

Hohe Flexibilität durch Kombination beider Welten

Komplexität in Verwaltung und Integration

Datenschutz und Compliance durch lokale Speicherung sensibler Daten

Erfordert Know-how und Management für beide Systeme

Skalierbarkeit durch Cloud-Nutzung

Höhere Kosten als reine Public Cloud

Bessere Ausfallsicherheit und Business Continuity

Potenzielle Latenzprobleme durch hybride Infrastruktur

paperless solutions: On-premises-, Cloud- und Hybridlösungen
paperless solutions ist Ihr idealer Partner für On-Premises-, Cloud- und Hybridlösungen, weil sie mit mehr als 20 Jahren Erfahrung maßgeschneiderte digitale Infrastrukturen bereitstellt, die den individuellen Anforderungen Ihres Unternehmens gerecht werden. Besonderen Wert legt das Unternehmen auf Datenschutz im Unternehmen, indem es Hosting im rechtssicheren Raum deutscher, DIN ISO/IEC 27001 zertifizierter Rechenzentren anbietet. Mit ihren innovativen DMS-Betriebsmodellen unterstützt paperless solutions die Umsetzung eines Digital Workplace und ermöglicht effizientes Arbeiten im Mobile Office. Zudem bietet das Unternehmen umfassende Lösungen für digitale Herausforderungen, wie etwa Software für das papierlose Büro, und steht Ihnen jederzeit zur Verfügung, um gemeinsam die optimale Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.

On-premises vs Cloud: Was passt zu Ihrem Unternehmen?

Beim Thema Cloud vs. On-oremises geht es oft um die Abwägung zwischen Flexibilität und Kostenersparnis (Cloud) versus Sicherheit und volle Kontrolle (On-premises). Unternehmen, die maximale Kontrolle und Sicherheit über ihre Daten benötigen – wie Banken oder Behörden – setzen oft auf eine On-premises-Lösung, weil sie genau wissen möchten, wo ihre Server stehen und wer Zugriff hat. Cloud-Lösungen hingegen sind perfekt für Firmen, die flexibel skalieren müssen, etwa Start-ups oder Unternehmen mit verteilten Teams. Sie profitieren von geringerem Wartungsaufwand und hoher Verfügbarkeit.

Kann ich zwischen On-premises und Cloud wechseln, wenn sich unsere Anforderungen ändern?

Ja, ein Wechsel zwischen On-premises und Cloud ist möglich, aber mit technischem, organisatorischem und finanziellem Aufwand verbunden – insbesondere hinsichtlich Datenmigration, Compliance und Ressourcenverwaltung. Während die Cloud mehr Flexibilität und ein Pay-as-you-go-Modell bietet, hat On-premises Vorteile bei Latenzzeiten, Datenschutz und der Kontrolle über die Hardware in den eigenen Räumlichkeiten.

Wie lange dauert es, On-premises- oder Cloud-Lösungen zu implementieren?

Die Implementierung einer On-Premises-Lösung kann mehrere Monate bis Jahre dauern, da die eigene IT-Infrastruktur mit Servern, Netzwerken und Datenbanken in eigenen Räumlichkeiten aufgebaut, konfiguriert und gewartet werden muss – dies erfordert eine hohe Anfangsinvestition und fortlaufenden Wartungsaufwand. Im Gegensatz dazu lassen sich Cloud-Lösungen (ob Public, Private Cloud oder hybride Modelle) je nach Lizenzmodell und Service-Typ (IaaS, PaaS, SaaS) innerhalb weniger Tage oder Wochen bereitstellen, wobei Datenzugriff, Speicher und Rechenleistung flexibel skaliert und ortsunabhängig genutzt werden können.

Wie funktioniert das Backup-Management in On-premises- und Cloud-Lösungen?

In On-premises-Lösungen erfolgt das Backup-Management durch eigene Server im Rechenzentrum, die regelmäßig gesichert und gewartet werden müssen, was hohe Kosten für Hardware, Personal und Betrieb verursacht – gleichzeitig behalten Unternehmen volle Kontrolle über sensible Daten in ihren eigenen Räumlichkeiten. In der Cloud hingegen übernimmt der Provider automatisierte Backups in verteilten Netzwerken, oft als Teil von Infrastructure as a Service (IaaS), wobei die Kosten-Nutzen-Analyse von Skalierbarkeit und geringeren Wartungsaufwänden profitiert, aber Aspekte wie Datensicherheit und Compliance genau geprüft werden müssen.

Was muss ich beachten, wenn ich von einem anderen Cloud-Anbieter zu paperless solutions wechseln möchte?

Beim Wechsel von einem anderen Cloud-Anbieter zu paperless solutions sollten Unternehmen prüfen, ob ihre bestehenden Daten und Anwendungen nahtlos migriert werden können und ob die neue Plattform alle Compliance- und Sicherheitsanforderungen erfüllt. Zudem ist es wichtig, die Unterschiede zwischen On-premises vs. Cloud sowie private Cloud vs. On-premises zu verstehen, insbesondere hinsichtlich Netzwerke, eigene Räumlichkeiten und den angebotenen Diensten wie Platform as a Service (PaaS) oder Software as a Service (SaaS).

 

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