Dunkelbuchung: Effizienz steigern, Kosten sparen, Buchhaltung entlasten
Hybriden Rechnungseingang vollständig automatisieren. Mit Dunkelbuchungen Kosten in der Kreditorenbuchhaltung senken. ► Jetzt mehr erfahren
Lassen Sie sich elektronisch an jede vereinbarte Skontofrist erinnern. Beanspruchen Sie den Rabatt, der Ihnen zusteht. Verschenken Sie kein Geld mehr. ► Jetzt mehr darüber lesen
Die Skontofrist ist der festgelegte Zeitraum, innerhalb dessen ein Kunde eine Rechnung begleichen muss, um einen vereinbarten Preisnachlass (Skonto) vom Rechnungsbetrag abzuziehen. Üblicherweise liegen Skontofristen zwischen 5 und 14 Tagen nach Rechnungseingang, wobei der Skontosatz meist zwischen 2 und 5 Prozent beträgt. Die genaue Frist wird vertraglich vereinbart und auf der Rechnung vermerkt, wobei der Beginn meist mit dem tatsächlichen Eingang der Rechnung beim Kunden und nicht mit dem Rechnungsdatum festgelegt wird.
Der Verkäufer bietet dem Käufer einen Preisnachlass (Skonto) an, wenn dieser die Rechnung innerhalb einer bestimmten Frist bezahlt.
Auf der Rechnung wird die Skontofrist (z. B. „2 % Skonto bei Zahlungseingang innerhalb von 10 Tagen") sowie das reguläre Zahlungsziel (z. B. „30 Tage netto") angegeben.
Der Käufer kann entscheiden, ob er den Nachlass in Anspruch nehmen und die Rechnung innerhalb der Skontofrist begleichen möchte.
Für den Käufer bedeutet das eine Reduzierung der Kosten. Für den Verkäufer verbessert es die Liquidität durch schnellere Zahlungseingänge.
Der Begriff Skonto bezeichnet einen Preisnachlass, den Verkäufer Ihnen als Kunden meist im B2B-Bereich gewähren, wenn Sie einen Rechnungsbetrag schneller bezahlen, als es das festgelegte Zahlungsziel verlangt. Beträgt das Zahlungsziel 30 Tage nach Erhalt der Rechnung, so kann Ihnen ein Unternehmen anbieten, einen bestimmten Prozentanteil als Skontoabzug zu gewähren, wenn Sie das Geld schon früher, also bis zum Ende der Skontofrist, überweisen.
Die Frage, ob das Skonto von der Brutto- oder Netto-Rechnung abgezogen wird, ist schnell beantwortet: Der Skontoabzug liegt in der Regel bei 2 bis 3 Prozent des Brutto-Rechnungsbetrags und ist meistens in Lieferverträgen niedergeschrieben. Mit einem Skontorechner können Sie den Skontoabzug ganz einfach berechnen, um ihn dann als Unternehmer oder seltener als Privatkunde von der Rechnung abzuziehen. Vertragsmanagement-Software unterstützt Sie dabei, diese Fristen einzuhalten und Ihre Vorteile daraus zu ziehen.
Skonto wird in Handel und Wirtschaft ausschließlich auf Waren gewährt, nicht auf Dienstleistungen. Das hat sich insbesondere im Handwerk so etabliert und gilt als Berufsethos, um die Wertigkeit manueller Arbeit nicht zum Gegenstand von Verhandlungen werden zu lassen. Skonto, das Sie von einer Rechnung abziehen dürfen, bezieht sich immer nur auf Materialien, nie auf die investierte Arbeitskraft und -leistung.
Die Skontofrist ist in den Zahlungsvereinbarungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) festgehalten und bezeichnet das Datum, an dem Ihre Möglichkeit, von einem Rechnungsbetrag Skonto zu ziehen, abläuft. Im Normalfall bekommen Sie als Kunde die Ware nämlich ausgeliefert, ohne den fälligen Betrag dafür sofort entrichten zu müssen. In der Folge haben Sie die Möglichkeit, das Geld in einem bestimmten Zeitraum zu vergünstigten Konditionen zu bezahlen. Die Skontofrist markiert das Ende dieses Zeitraums.
Halten Sie als Kunde die Zahlungsfrist ein, dürfen Sie das Skonto vom Brutto-Rechnungsbetrag abziehen. Landläufig liegt die Skontofrist bei 14 bis 30 Tagen, wobei der Skontoabzug auch gestaffelt sein kann. Dann können Sie die Rechnung beispielsweise binnen 14 Tagen mit einem Skonto von 3 Prozent begleichen. Zahlen Sie zwischen dem 15. und 30. Tag, bleiben Ihnen vielleicht noch 2 Prozent Skonto, die Sie in Anspruch nehmen können, bevor der gesamte Rechnungsbetrag fällig wird.
Die Skontofrist ist in der Praxis weit verbreitet. Rechtlich gesehen gibt es dafür aber keine starren gesetzlichen Vorgaben. Weder das BGB noch das HGB schreiben konkret vor, wie lang eine Skontofrist sein muss oder ob Skonto überhaupt zu gewähren ist. Entscheidend ist hier die Vertragsfreiheit: Verkäufer und Käufer können individuell vereinbaren, ob ein Skonto eingeräumt wird, wie hoch er ist und innerhalb welcher Frist der Kaufpreis zu zahlen ist.
Unternehmen nutzen Skonto häufig als Liquiditätsanreiz. Ein Beispiel: „2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen, 30 Tage netto ohne Abzug.“ Solche Regelungen sind rein vertraglich vereinbart, entweder im Kaufvertrag oder in der Rechnung selbst. Wichtig: Nur wenn klar definiert ist, bis wann die Skontofrist läuft, kann der Käufer den Nachlass rechtssicher beanspruchen.
Werden die Bedingungen nicht eingehalten, entfällt das Recht auf Skonto. Zahlt der Kunde nach Ablauf der Frist, muss er den vollen Kaufpreis begleichen. Ein unrechtmäßiger Abzug kann dazu führen, dass der Verkäufer den Differenzbetrag nachfordert und ggf. Verzugszinsen geltend macht.

Viele Unternehmer unterschätzen, wie mächtig ein kleiner Prozentsatz sein kann. 2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen klingt auf den ersten Blick nach einem netten Rabatt. Doch wer genauer hinschaut, merkt schnell: dahinter steckt ein gigantischer Finanzierungsvorteil.
Im Geschäftsalltag üblich sind Skontokonditionen wie:
Schon kleine Unterschiede im Prozentsatz oder den Tagen machen sich stark bemerkbar.
Kein Bankkredit der Welt ist so teuer, und genau deshalb ist Skontoziehung fast immer die wirtschaftlichere Lösung. Selbst wenn Sie einen kurzfristigen Kontokorrentkredit nutzen müssen (z. B. mit 8 % p.a.), sparen Sie immer noch bares Geld, wenn Sie damit den Skonto ziehen können.
Skonto klingt nach einer simplen Sache: Frist einhalten, Rabatt kassieren. Doch in der Praxis lauern einige Tücken:
Eine konsequente Nutzung von Skonti verschafft Unternehmen direkte Liquiditätsvorteile, da frühzeitige Zahlungen zu Rabatten führen und so den Kapitalbedarf senken. Gleichzeitig stärken pünktliche Zahlungen die Geschäftsbeziehungen und erhöhen das Vertrauen bei Lieferanten. Durch die systematische Kostenoptimierung ergibt sich zudem ein klarer Wettbewerbsvorteil, der die Profitabilität nachhaltig steigert.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Lieferantenskonto und Kundenskonto. Die erste Variante, das Lieferantenskonto, ist dann gegeben, wenn im B2B-Bereich ein Lieferant seinem Kundenunternehmen das Begleichen einer Rechnung mit Skonto in einem festgelegten Zeitraum gewährt, dieses also „Skonto zieht“. Die Rede ist dann auch von einem imaginären Lieferantenkredit über die Laufzeit der Zahlungsfrist. Von Kundenskonto ist im B2C-Bereich die Rede, wenn ein Unternehmen oder Händler etwa seinen Stammkunden Skonti gewährt.
Ein gesetzliches Anrecht auf Skonti gibt es nicht. Wenn ein Unternehmen Skonti gewährt, bleibt es ihm selbst überlassen, wie hoch der Skontosatz in welchem Zeitraum ist. Normal sind Skonti von 2 bis 3 Prozent des Brutto-Rechnungsbetrags, nach Zahlungsfristen zwischen 7 und 30 Tagen gestaffelt.
Dank Digitalisierung sind Skontofristen kein lästiges Zahlendreher-Risiko mehr. Mit E-Invoicing und digitaler Rechnungsverarbeitung werden Rechnungen direkt elektronisch empfangen und verarbeitet. Manuelle Eingaben und Papierwirtschaft gehören der Vergangenheit an. Automatisierte Fristberechnung und Erinnerungen sorgen dafür, dass kein Skonto mehr versehentlich verstreicht. Die Integration in ERP-Systeme erlaubt eine nahtlose Verbindung von Einkauf, Buchhaltung und Zahlungsmanagement, während digitale Workflows Fehler minimieren und Prozesse beschleunigen. Kurz gesagt: Wer Skonto smart nutzen will, muss digital denken.
Mit digitaler Eingangsrechnungsverarbeitung ist es beinahe unmöglich, dass Sie jemals wieder eine Skontofrist versäumen. Denn einerseits haben Sie den Überblick darüber, welche Rechnungen Sie in Ihrem Unternehmen noch begleichen müssen und bei welchen Mitarbeitern sie sich in welchen Bearbeitungsstadien befinden. Darüber hinaus erinnert Sie der Fristenkalender frühzeitig und mehrstufig an bevorstehende Abläufe von Fristen.
Damit Skontofristen nicht ungenutzt verstreichen, lohnt es sich, klare Strukturen zu schaffen. Dazu gehört:
PAPERLESS-SOLUTIONS bietet Ihnen maßgeschneiderte digitale Lösungen, um Skontofristen effizient einzuhalten und Ihre Zahlungsprozesse zu optimieren. Mit folgenden Tools unterstützen wir Sie:
Mit diesen integrierten Lösungen von PAPERLESS-SOLUTIONS steigern Sie die Effizienz Ihrer Finanzprozesse und profitieren von jeder möglichen Skontoreduzierung.
Die digitale Rechnungsverarbeitung ist ein elementarer Bestandteil des papierlosen Büros. Sie ermöglicht Ihnen die GoBD-konforme, revisionssichere, digitale Archivierung Ihrer Eingangsrechnungen in einer DMS-Software. Ihre ganze Kraft spielt sie in der Cloud aus, denn so haben Sie all Ihre Eingangsrechnungen und Skontofristen ortsunabhängig vor Augen und verpassen keine Fristen mehr. Auf diese Weise können Sie sich viel Stress und außerdem jede Menge Geld sparen.
Bei der Skontofrist zählen alle Kalendertage ab dem im Vertrag oder in der Rechnung festgelegten Beginn. Je nach Vereinbarung gilt die Frist also ab Rechnungsdatum oder ab Rechnungseingang. Wochenenden und Feiertage werden mitgerechnet, fällt das Ende der Frist jedoch auf einen Feiertag oder Sonntag, verlängert sich die Möglichkeit, Skonto abzuziehen, auf den nächsten Werktag. Für ein effizientes Rechnungsmanagement im Rechnungswesen hilft ein klarer Rechnungsworkflow mit Tools wie einem Skontorechner, um die Skontoberechnung, Zahlungsabwicklung und Liquidität optimal zu steuern.
„10 Tage 2 % Skonto“ bedeutet, dass der Rechnungsempfänger in einem Skontozeitraum von 10 Tagen nach Rechnungsdatum oder -eingang einen Zahlungsrabatt von 2 % auf den Rechnungsbetrag erhält. In der Buchhaltung und im Rechnungsmanagement ist es wichtig, korrekt zu prüfen, ob sich das Skonto von Brutto oder Netto berechnet, bevor man es im Rechnungsworkflow beim Skonto abziehen berücksichtigt. Diese Zahlungsbedingungen fördern eine schnelle Zahlungsabwicklung, reduzieren Risiken im Mahnwesen und helfen Unternehmen, ihren Zahlungsverkehr effizient zu steuern.
Wenn ein Kunde vergisst, innerhalb der Skontofrist zu zahlen und im selben Zuge das Skonto abzuziehen, entfällt der Anspruch auf den Zahlungsrabatt. Denn die Zahlungsbedingungen sind klar an den Skontozeitraum gebunden. In diesem Fall ist der volle Rechnungsbetrag fällig, was bei der Rechnungsprüfung und im Zahlungsmanagement beachtet werden muss. Für Geschäftskunden bedeutet das: Skonto gewähren oder Skonto berechnen ist nur innerhalb der vereinbarten Frist möglich, andernfalls greift die reguläre Rechnungsfrist mit den üblichen Prozessen der Zahlungsabwicklung bis hin zum Mahnwesen.
Eine Skontofrist kann grundsätzlich nicht einfach ausgesetzt werden, da sie fester Bestandteil der vereinbarten Rechnungsfrist ist und ab Rechnungsdatum oder Rechnungseingang beginnt. Wer Skonto abziehen möchte, muss den definierten Skonto-Zeitraum einhalten, da sonst das Skonto berechnen nicht mehr möglich ist und ein Zahlungsausfall riskiert wird. Nur durch klare Vereinbarungen bei der Rechnungsstellung und nach erfolgter Rechnungsprüfung kann über Rabattierung oder eine abweichende Regelung entschieden werden.
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