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DMS mit ERP-Integration in Industrie und Handel 2026

Geschrieben von Carina Philippzik | 08.07.26 06:58

Die Anforderungen an dokumentenbasierte Prozesse in Industrie und Handel steigen Jahr für Jahr. Rechnungen müssen geprüft, freigegeben und revisionssicher archiviert werden. Bestellungen, Lieferscheine und Verträge durchlaufen komplexe Abstimmungsprozesse zwischen Einkauf, Buchhaltung und Geschäftsführung. Ohne ein zentrales System verlieren Sie schnell den Überblick – und wertvolle Zeit.

Ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) mit ERP-Integration schafft hier Abhilfe. PAPERLESS-SOLUTIONS unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, genau solche Lösungen strukturiert auszuwählen und erfolgreich einzuführen. In diesem Leitfaden erfahren Sie Schritt für Schritt, worauf Sie achten sollten – von den Grundlagen bis zur praktischen Umsetzung.

Key Takeaways: DMS mit ERP-Integration in Industrie und Handel

  • Ein DMS mit ERP-Integration verbindet Dokumentenverwaltung direkt mit Ihren Geschäftsprozessen in Einkauf, Buchhaltung und Logistik.
  • Revisionssichere Archivierung nach GoBD sichert Sie rechtlich ab und erfüllt die Anforderungen von Betriebsprüfungen.
  • Digitale Freigabe-Workflows beschleunigen Ihre Rechnungsverarbeitung und machen Genehmigungsprozesse transparent nachvollziehbar.
  • PAPERLESS-SOLUTIONS bietet zertifizierte ERP-Konnektoren und unterstützt Sie bei der Einführung mit über 20 Jahren Projekterfahrung.
  • Die Wahl zwischen Cloud-, On-Premises- oder Hybrid-Lösung hängt von Ihren individuellen IT-Anforderungen und Sicherheitsanforderungen ab.

Was ist ein DMS mit ERP-Integration?

Ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) verwaltet elektronische Dokumente wie Rechnungen, Verträge, Lieferscheine und Korrespondenz zentral. Sie können Dokumente erfassen, indexieren, suchen und archivieren – alles an einem Ort. Der entscheidende Unterschied zu einer einfachen Dateiablage liegt in der strukturierten Verwaltung mit Metadaten, Versionierung und Zugriffsrechten.

Die ERP-Integration verbindet Ihr DMS direkt mit Ihrem Enterprise-Resource-Planning-System. Das bedeutet: Wenn Sie in SAP, Microsoft Dynamics oder einem anderen ERP-System eine Bestellung anlegen, werden die zugehörigen Dokumente automatisch im DMS abgelegt und verknüpft. Umgekehrt können Sie aus dem DMS heraus direkt auf ERP-Daten zugreifen.

Wie funktioniert die Verbindung zwischen DMS und ERP?

Die technische Verbindung erfolgt über standardisierte Schnittstellen. Bei SAP-Systemen kommen häufig ArchiveLink oder CMIS zum Einsatz. Diese Schnittstellen ermöglichen einen bidirektionalen Datenaustausch zwischen beiden Systemen. Dokumente werden automatisch mit den passenden ERP-Belegen verknüpft.

In der Praxis sieht das so aus: Eine eingehende Rechnung wird erfasst, per OCR ausgelesen und automatisch dem entsprechenden Bestellvorgang im ERP zugeordnet. Sie müssen keine Nummern mehr manuell eintippen oder Belege suchen. Das System erledigt die Zuordnung für Sie.

Warum brauchen Industrie und Handel ein integriertes DMS?

In Industrie und Handel fallen täglich hunderte Dokumente an. Eingangsrechnungen von Lieferanten, Auftragsbestätigungen, Frachtbriefe, Qualitätsnachweise und interne Freigaben erzeugen einen enormen Verwaltungsaufwand. Ohne digitale Unterstützung verbringen Ihre Mitarbeitenden einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit mit Suchen, Sortieren und Abstimmen.

Die Herausforderungen sind in beiden Branchen ähnlich: Hohe Belegvolumina, enge Zeitfenster für Skonto-Fristen und strenge Compliance-Anforderungen. Ein DMS mit ERP-Integration adressiert genau diese Punkte.

Spezifische Anforderungen in der Industrie

Fertigungsunternehmen müssen ihre Dokumentation lückenlos nachweisen können. ISO-Zertifizierungen verlangen eine nachvollziehbare Dokumentenlenkung. Arbeitsanweisungen, Prüfprotokolle und Qualitätsnachweise müssen immer in der aktuellen Version verfügbar sein. Ein DMS stellt sicher, dass alle Mitarbeitenden den gleichen, aktuellen Stand verwenden.

Hinzu kommt die enge Verzahnung mit der Produktion. Fertigungsaufträge aus dem ERP-System müssen mit technischen Zeichnungen, Stücklisten und Prüfanweisungen verknüpft sein. Diese Dokumente müssen an den Arbeitsplätzen in der Fertigung verfügbar sein – idealerweise digital auf Terminals oder Tablets.

Spezifische Anforderungen im Handel

Handelsunternehmen verarbeiten täglich eine hohe Anzahl an Eingangsrechnungen. Die Herausforderung liegt in der schnellen Verarbeitung, um Skonto-Fristen einzuhalten. Gleichzeitig müssen Rechnungen geprüft und freigegeben werden, bevor sie zur Zahlung angewiesen werden.

Im Großhandel kommt die Lieferantenvielfalt hinzu. Hunderte Lieferanten bedeuten unterschiedliche Rechnungsformate, Zahlungsbedingungen und Kontierungsregeln. Ein DMS mit intelligenter Erkennung kann diese Vielfalt bewältigen und die richtigen Kontierungsvorschläge liefern.

Welche Kernfunktionen sollte Ihr DMS mit ERP-Integration bieten?

Bei der Auswahl eines DMS für Industrie und Handel sollten Sie auf bestimmte Kernfunktionen achten. Diese Funktionen entscheiden darüber, ob das System Ihre Prozesse tatsächlich verbessert oder nur die gleichen Probleme in digitaler Form reproduziert.

Automatische Dokumentenerkennung und Datenextraktion

Moderne DMS-Lösungen nutzen OCR (Optical Character Recognition) und KI-gestützte Algorithmen, um Dokumente automatisch zu erkennen und auszulesen. Bei Rechnungen werden Lieferant, Rechnungsnummer, Positionen, Beträge und Zahlungsbedingungen automatisch extrahiert. Sie sparen sich die manuelle Dateneingabe.

Die Erkennungsqualität hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Aktuelle Systeme erreichen bei strukturierten Dokumenten Erkennungsraten von über 95 Prozent. PAPERLESS-SOLUTIONS setzt auf eine Kombination aus OCR und Machine Learning, die mit jedem verarbeiteten Dokument dazulernt.

Digitale Freigabe-Workflows

Freigabe-Workflows sind das Herzstück der Rechnungsverarbeitung. Sie definieren, wer eine Rechnung prüfen und freigeben muss, bevor sie bezahlt wird. Dabei können Sie mehrstufige Genehmigungsprozesse abbilden – zum Beispiel sachliche Prüfung durch den Fachabereich, Kontierung durch die Buchhaltung und finale Freigabe durch die Geschäftsführung ab einem bestimmten Betrag.

Wichtig ist, dass diese Workflows flexibel konfigurierbar sind. Jedes Unternehmen hat eigene Freigaberegeln und Wertgrenzen. Ihr DMS sollte diese Regeln abbilden können, ohne dass Sie dafür programmieren müssen. Stellvertreterregelungen für Abwesenheiten und Eskalationsstufen bei Fristüberschreitungen gehören ebenfalls dazu.

Revisionssichere Archivierung nach GoBD

Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) definieren die Anforderungen an die elektronische Archivierung in Deutschland. Ihr DMS muss diese Anforderungen erfüllen, um bei Betriebsprüfungen bestehen zu können.

Konkret bedeutet das: Dokumente müssen unveränderbar gespeichert werden. Jede Änderung muss protokolliert werden. Dokumente müssen während der gesamten Aufbewahrungsfrist lesbar und verfügbar bleiben. Ein DMS mit GoBD-Zertifizierung gibt Ihnen die Sicherheit, dass diese Anforderungen erfüllt werden.

ERP-Konnektoren für gängige Systeme

Die Integration in Ihr ERP-System muss reibungslos funktionieren. Achten Sie bei der Auswahl auf zertifizierte Konnektoren für Ihr ERP-System. Bei SAP bedeutet das beispielsweise eine Zertifizierung als PE Build Partner. Diese Zertifizierung stellt sicher, dass die Schnittstelle den Anforderungen von SAP entspricht.

PAPERLESS-SOLUTIONS ist Platinum Partner im d.velop Partner-Netzwerk und bietet zertifizierte Konnektoren für SAP, Microsoft Dynamics und weitere ERP-Systeme. Die Integration erfolgt über standardisierte Schnittstellen, sodass Updates und Upgrades Ihrer ERP-Software keine Probleme verursachen.

Wie wählen Sie das richtige DMS für Ihr Unternehmen aus?

Die Auswahl des richtigen DMS ist eine strategische Entscheidung. Sie binden sich für mehrere Jahre an einen Anbieter und eine Technologie. Daher lohnt es sich, den Auswahlprozess strukturiert anzugehen.

Schritt 1: Anforderungen definieren

Bevor Sie Anbieter vergleichen, sollten Sie Ihre Anforderungen klar definieren. Welche Dokumentenarten wollen Sie verwalten? Wie viele Belege verarbeiten Sie pro Monat? Welche Freigabeprozesse müssen abgebildet werden? Welche ERP-Systeme nutzen Sie?

Beziehen Sie alle betroffenen Abteilungen in diese Anforderungsanalyse ein. Die Buchhaltung hat andere Anforderungen als der Einkauf oder die IT. Nur wenn alle Perspektiven berücksichtigt werden, finden Sie eine Lösung, die im gesamten Unternehmen akzeptiert wird.

Schritt 2: Ist-Prozesse analysieren

Schauen Sie sich Ihre aktuellen Prozesse kritisch an. Wo liegen die größten Zeitfresser? Wo entstehen die meisten Probleme? Oft sind es nicht die offensichtlichen Stellen. Eine detaillierte Prozessanalyse deckt Optimierungspotenziale auf, die Sie bei der DMS-Einführung gleich mitadressieren können.

Dokumentieren Sie auch die Schnittstellen zwischen Abteilungen. An diesen Übergabepunkten entstehen häufig Verzögerungen und Missverständnisse. Ein gut konzipiertes DMS kann diese Schnittstellen glätten und für mehr Transparenz sorgen.

Schritt 3: Anbieter evaluieren

Erstellen Sie eine Shortlist von drei bis fünf Anbietern, die Ihre grundlegenden Anforderungen erfüllen. Lassen Sie sich von jedem Anbieter eine Demo geben – idealerweise mit Ihren eigenen Dokumenten und Prozessen. Achten Sie dabei nicht nur auf die Funktionen, sondern auch auf die Benutzerfreundlichkeit.

Referenzen sind ebenfalls wichtig. Sprechen Sie mit anderen Unternehmen aus Ihrer Branche, die das System bereits einsetzen. Fragen Sie nach den Erfahrungen bei der Einführung, dem Support und der Weiterentwicklung des Systems.

Schritt 4: Betriebsmodell wählen

Sie haben grundsätzlich drei Optionen: Cloud, On-Premises oder Hybrid. Jede Option hat Vor- und Nachteile.

Cloud-Lösungen bieten schnelle Bereitstellung, geringe Anfangsinvestitionen und automatische Updates. Sie eignen sich besonders für Unternehmen, die keine eigene IT-Infrastruktur betreiben möchten.

On-Premises-Lösungen geben Ihnen volle Kontrolle über Ihre Daten. Sie eignen sich für Unternehmen mit strengen Datenschutzanforderungen oder speziellen Compliance-Vorgaben.

Hybrid-Lösungen kombinieren beide Ansätze. Sie können beispielsweise das Produktivsystem in der Cloud betreiben und besonders sensible Dokumente lokal speichern. PAPERLESS-SOLUTIONS unterstützt alle drei Betriebsmodelle und berät Sie bei der Auswahl.

Wie läuft die Einführung eines DMS mit ERP-Integration ab?

Die Einführung eines DMS ist ein Projekt, das sorgfältig geplant und durchgeführt werden muss. Mit der richtigen Vorgehensweise minimieren Sie Risiken und stellen sicher, dass das System von Anfang an akzeptiert wird.

Phase 1: Projektinitialisierung

Definieren Sie zu Beginn den Projektumfang, die Ziele und den Zeitplan. Benennen Sie einen Projektleiter und ein Projektteam, das aus Vertretern der betroffenen Fachbereiche und der IT besteht. Klären Sie Budget und Ressourcen.

In dieser Phase legen Sie auch fest, welche Prozesse Sie im ersten Schritt digitalisieren wollen. Bewährt hat sich ein phasenweiser Ansatz: Starten Sie mit einem überschaubaren Pilotprozess, bevor Sie das System auf das gesamte Unternehmen ausrollen.

Phase 2: Konzeption und Konfiguration

Gemeinsam mit Ihrem DMS-Partner erarbeiten Sie das Feinkonzept. Dabei werden die Workflows definiert, die Schnittstellen zum ERP-System spezifiziert und die Archivierungsregeln festgelegt. Diese Phase erfordert enge Zusammenarbeit zwischen Ihrem Team und dem Implementierungspartner.

Die Konfiguration des Systems erfolgt auf Basis des Feinkonzepts. Ihr Partner richtet das System ein, konfiguriert die Workflows und stellt die ERP-Integration her. PAPERLESS-SOLUTIONS verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Implementierung von Dokumentenmanagementsystemen und kann auf bewährte Konzepte zurückgreifen.

Phase 3: Test und Schulung

Bevor das System produktiv geht, wird es ausgiebig getestet. Führen Sie Unit-Tests für einzelne Funktionen durch, Integrationstests für das Zusammenspiel mit dem ERP-System und Benutzertests mit echten Anwendenden. Dokumentieren Sie alle gefundenen Probleme und beheben Sie sie vor dem Go-Live.

Parallel zur Testphase schulen Sie Ihre Mitarbeitenden. Jede Anwendergruppe braucht eine auf ihre Aufgaben zugeschnittene Schulung. Die Buchhaltung muss andere Funktionen beherrschen als der Einkauf. Investieren Sie ausreichend Zeit in die Schulung – sie ist entscheidend für die Akzeptanz des Systems.

Phase 4: Go-Live und Nachbetreuung

Der Go-Live sollte gut vorbereitet sein. Planen Sie ausreichend Support-Ressourcen für die ersten Wochen ein. Anwendende werden Fragen haben und auf unvorhergesehene Situationen stoßen. Schnelle Hilfe in dieser Phase ist entscheidend für die langfristige Akzeptanz.

Nach dem Go-Live folgt eine Phase der Nachbetreuung. Sammeln Sie Feedback von den Anwendenden und optimieren Sie das System kontinuierlich. Oft zeigen sich erst im produktiven Betrieb kleine Verbesserungspotenziale, die im Konzept nicht bedacht wurden.

Welche typischen Fehler sollten Sie bei der DMS-Einführung vermeiden?

Bei DMS-Projekten gibt es typische Fallstricke, die Sie kennen und vermeiden sollten. Aus der Erfahrung vieler Projekte lassen sich die häufigsten Fehler identifizieren.

Fehler 1: Zu große Anfangsphase

Viele Unternehmen wollen zu viel auf einmal. Sie planen die komplette Digitalisierung aller Prozesse in einem einzigen Projekt. Das überfordert die Organisation und führt zu langen Projektlaufzeiten. Besser ist ein schrittweiser Ansatz: Starten Sie mit einem klar abgegrenzten Pilotprozess und erweitern Sie das System danach sukzessive.

Fehler 2: Unklare Prozessdefinition

Wenn Sie Ihre Prozesse nicht klar definiert haben, kann auch das beste DMS nicht helfen. Nutzen Sie die DMS-Einführung als Anlass, Ihre Prozesse zu überdenken und zu optimieren. Übertragen Sie nicht einfach ineffiziente manuelle Prozesse in die digitale Welt.

Fehler 3: Mangelnde Einbindung der Anwendenden

Ein DMS wird nur dann erfolgreich sein, wenn die Anwendenden es akzeptieren und nutzen. Binden Sie die späteren Nutzenden von Anfang an in das Projekt ein. Holen Sie deren Feedback ein und berücksichtigen Sie deren Anforderungen. Widerstand gegen Veränderung ist normal – begegnen Sie ihm mit Information und Einbindung.

Fehler 4: Unterschätzte Datenmigration

Die Migration bestehender Dokumente in das neue DMS wird oft unterschätzt. Klären Sie frühzeitig, welche Altbestände migriert werden müssen, in welchem Format die Dokumente vorliegen und wie sie strukturiert werden sollen. Eine saubere Datenmigration ist Voraussetzung für die spätere Nutzung des Systems.

Wie sieht der Return on Investment bei einem DMS aus?

Die Investition in ein DMS mit ERP-Integration amortisiert sich in der Regel innerhalb von ein bis drei Jahren. Die konkreten Einsparungen hängen von Ihrem Ausgangspunkt und Ihrem Belegvolumen ab.

Direkte Kosteneinsparungen

Die direkten Einsparungen resultieren aus reduzierten Arbeitszeiten für manuelle Tätigkeiten. Studien zeigen, dass die Verarbeitungskosten pro Rechnung bei manueller Bearbeitung deutlich höher liegen als bei automatisierter Verarbeitung. Bei einem Belegvolumen von mehreren tausend Rechnungen pro Jahr summieren sich diese Einsparungen erheblich.

Hinzu kommen Einsparungen bei Archivfläche und Büromaterial. Weniger gedruckte Dokumente bedeuten weniger Papier, Toner und Archivregale. In Ballungsräumen mit hohen Mietpreisen kann allein die eingesparte Archivfläche einen relevanten Kostenfaktor darstellen.

Indirekte Vorteile

Neben den direkten Einsparungen gibt es indirekte Vorteile, die sich schwerer quantifizieren lassen. Schnellere Durchlaufzeiten verbessern die Kundenbeziehungen. Weniger Fehler bei der Rechnungsverarbeitung vermeiden Mahnungen und verbessern Ihre Reputation bei Lieferanten. Bessere Compliance reduziert Risiken bei Betriebsprüfungen.

Auch die Mitarbeiterzufriedenheit steigt. Niemand erledigt gerne stupide manuelle Tätigkeiten. Wenn das DMS diese Aufgaben übernimmt, können sich Ihre Mitarbeitenden auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren.

Welche Rolle spielt die E-Rechnung bei der DMS-Einführung?

Die E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich macht ein DMS mit intelligenter Rechnungsverarbeitung noch wichtiger. E-Rechnungen in Formaten wie XRechnung oder ZUGFeRD enthalten strukturierte Daten, die ein DMS automatisch auslesen und verarbeiten kann.

Was bedeutet die E-Rechnungspflicht für Sie?

Ab 2025 müssen Unternehmen in Deutschland in der Lage sein, E-Rechnungen zu empfangen und zu verarbeiten. Das bedeutet: Sie brauchen Systeme, die mit den standardisierten Rechnungsformaten umgehen können. Ein DMS mit entsprechender Funktionalität erfüllt diese Anforderung.

Die gute Nachricht: E-Rechnungen lassen sich deutlich einfacher verarbeiten als eingescannte Papierrechnungen. Die strukturierten Daten können ohne OCR direkt ausgelesen werden. Das erhöht die Verarbeitungsgeschwindigkeit und reduziert Fehler.

Wie unterstützt ein DMS bei der E-Rechnung?

Ein modernes DMS kann verschiedene E-Rechnungsformate verarbeiten und in Ihre bestehenden Workflows integrieren. Die Rechnung wird automatisch ausgelesen, mit Bestelldaten abgeglichen und in den Freigabe-Workflow eingesteuert. Am Ende erfolgt die automatische Verbuchung im ERP-System.

PAPERLESS-SOLUTIONS unterstützt alle gängigen E-Rechnungsformate und bietet eine nahtlose Integration in Ihre bestehenden Prozesse. So sind Sie auf die E-Rechnungspflicht vorbereitet, ohne Ihre gewohnten Abläufe grundlegend ändern zu müssen.

Wie gewährleisten Sie Datensicherheit und Compliance?

Bei der Verarbeitung von Geschäftsdokumenten spielen Datensicherheit und Compliance eine zentrale Rolle. Ihr DMS muss beide Aspekte adressieren.

Technische Sicherheitsmaßnahmen

Moderne DMS-Lösungen verschlüsseln Dokumente sowohl bei der Übertragung als auch bei der Speicherung. Zugriffsrechte werden granular vergeben, sodass jeder Nutzende nur die Dokumente sieht, die er für seine Arbeit braucht. Alle Zugriffe werden protokolliert und können nachvollzogen werden.

PAPERLESS-SOLUTIONS ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert. Diese Zertifizierung bestätigt, dass internationale Standards für Informationssicherheit eingehalten werden. Für Sie bedeutet das: Sie können sich darauf verlassen, dass Ihre Daten sicher verwaltet werden.

Compliance-Anforderungen erfüllen

Neben den GoBD-Anforderungen an die Archivierung gibt es weitere Compliance-Vorgaben, die Ihr DMS unterstützen sollte. Die DSGVO verlangt beispielsweise, dass personenbezogene Daten auf Anfrage gelöscht werden können. Ein DMS mit entsprechenden Funktionen kann Sie dabei unterstützen.

Für Industrieunternehmen mit ISO-Zertifizierung ist die Dokumentenlenkung ein wichtiges Thema. Ihr DMS muss sicherstellen, dass Arbeitsanweisungen und Prüfprotokolle immer in der aktuellen Version vorliegen und dass die Nutzung nachvollziehbar dokumentiert wird.

Wie finden Sie den richtigen Implementierungspartner?

Die Wahl des Implementierungspartners ist genauso wichtig wie die Wahl der Software. Der Partner begleitet Sie durch das gesamte Projekt und ist Ihr Ansprechpartner für Support und Weiterentwicklung.

Kriterien für die Partnerwahl

Achten Sie auf Erfahrung in Ihrer Branche. Ein Partner, der bereits Projekte in der Industrie oder im Handel durchgeführt hat, kennt die typischen Anforderungen und Herausforderungen. Er kann bewährte Konzepte einbringen und potenzielle Stolpersteine frühzeitig erkennen.

Die Zertifizierungen des Partners geben Aufschluss über seine Kompetenz. Bei d.velop-basierten Lösungen sollte der Partner mindestens den Status eines zertifizierten Partners haben. PAPERLESS-SOLUTIONS ist als Platinum Partner im d.velop Netzwerk ausgezeichnet und gehört damit zu den erfahrensten Implementierungspartnern.

Support und Weiterentwicklung

Ein DMS ist keine einmalige Investition, sondern ein System, das Sie über Jahre nutzen werden. Klären Sie vor Vertragsabschluss, wie der Support organisiert ist. Gibt es feste Ansprechpartner? Wie schnell werden Anfragen bearbeitet? Welche Service-Level werden garantiert?

Fragen Sie auch nach der Weiterentwicklung des Systems. Wie oft erscheinen Updates? Wie werden neue Funktionen bereitgestellt? Ein guter Partner informiert Sie proaktiv über Neuerungen und unterstützt Sie bei der Einführung.

Was sind die nächsten Schritte für Ihr Unternehmen?

Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, wissen Sie jetzt, worauf es bei einem DMS mit ERP-Integration ankommt. Die Frage ist: Wie gehen Sie konkret vor?

Ihr Aktionsplan

Starten Sie mit einer Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Situation. Wie viele Dokumente verarbeiten Sie? Welche Prozesse verursachen den größten Aufwand? Wo liegen die größten Verbesserungspotenziale? Diese Analyse bildet die Grundlage für alle weiteren Schritte.

Definieren Sie dann Ihre Anforderungen und erstellen Sie eine Shortlist geeigneter Anbieter. Lassen Sie sich Demos geben und sprechen Sie mit Referenzkunden. Auf dieser Basis können Sie eine fundierte Entscheidung treffen.

Expertenberatung nutzen

Die Einführung eines DMS mit ERP-Integration ist ein komplexes Vorhaben. Nutzen Sie die Expertise erfahrener Partner, um typische Fehler zu vermeiden und das Projekt effizient durchzuführen. PAPERLESS-SOLUTIONS berät Sie gerne – von der ersten Anforderungsanalyse bis zur produktiven Nutzung und darüber hinaus.

FAQs zu DMS mit ERP-Integration

Was kostet ein DMS mit ERP-Integration?

Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab: Anzahl der Nutzenden, Belegvolumen, erforderliche Schnittstellen und gewähltes Betriebsmodell. PAPERLESS-SOLUTIONS erstellt Ihnen ein individuelles Angebot auf Basis Ihrer konkreten Anforderungen. In der Regel amortisiert sich die Investition durch Effizienzgewinne innerhalb von ein bis drei Jahren.

Wie lange dauert die Einführung eines DMS?

Ein typisches DMS-Projekt dauert zwischen drei und sechs Monaten vom Projektstart bis zum Go-Live. Die genaue Dauer hängt vom Umfang des Projekts und der Komplexität Ihrer Prozesse ab. Mit dem schrittweisen Ansatz von PAPERLESS-SOLUTIONS können Sie bereits nach wenigen Wochen erste Prozesse produktiv nutzen.

Kann ich mein bestehendes Archiv in das DMS migrieren?

Ja, bestehende Dokumente können in das DMS migriert werden. PAPERLESS-SOLUTIONS bietet professionelle Scanservices an, um physische Dokumente zu digitalisieren. Bereits digitale Dokumente können über Import-Funktionen übernommen werden. Die Migration wird im Projektplan berücksichtigt.

Welche ERP-Systeme werden unterstützt?

PAPERLESS-SOLUTIONS bietet zertifizierte Konnektoren für alle gängigen ERP-Systeme. Dazu gehören SAP (alle Versionen), Microsoft Dynamics, Sage, DATEV und viele weitere. Durch die Partnerschaft mit d.velop stehen professionelle Integrationskomponenten zur Verfügung, die eine nahtlose Anbindung ermöglichen.

Ist das DMS auch für kleinere Unternehmen geeignet?

Ja, die Lösungen von PAPERLESS-SOLUTIONS skalieren von kleinen Teams bis zu großen Unternehmen. Auch mit 25 DMS-Nutzenden profitieren Sie von automatisierten Workflows und revisionssicherer Archivierung. Die Cloud-Variante ermöglicht einen Einstieg ohne große Anfangsinvestition in IT-Infrastruktur.

Wie wird die Datensicherheit gewährleistet?

PAPERLESS-SOLUTIONS ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert und erfüllt internationale Standards für Informationssicherheit. Dokumente werden verschlüsselt gespeichert und übertragen. Zugriffsrechte werden granular vergeben. Alle Aktivitäten werden protokolliert. Bei der Cloud-Variante werden die Daten in deutschen Rechenzentren gehostet.

Was passiert, wenn das System ausfällt?

Das Managed Services Team von PAPERLESS-SOLUTIONS überwacht die Systeme rund um die Uhr und sorgt für hohe Verfügbarkeit. Regelmäßige Backups sichern Ihre Daten. Bei On-Premises-Installationen unterstützt PAPERLESS-SOLUTIONS Sie bei der Einrichtung von Failover-Lösungen für maximale Ausfallsicherheit.